Flow Yoga

Flow Yoga: Meditation in Bewegung – Buchrezension

Beate Cuson: Flow Yoga, Meditation in Bewegung

 

In diesem Buch habe schon eine Menge wertvoller Anregungen gefunden! Wie der Name schon sagt, geht es um das Üben im Flow, im Rhythmus des eigenen Atems und der Meditation in Bewegung. Ich empfehle es zu den Themen: Koordination von Bewegung und Atem, Flow-Sequenzen, sanftes Vinyasa, Yoga für Anfänger.

 

(Erstmals erschienen 2007 im Theseus-Verlag.)

 

Was Yogalehrer und Teilnehmer über dieses Buch sagen: Es ist nix für Yoga- Anfänger!

Oder nur bedingt.

Beate Cuson verbindet Asanas zwar in wunderschöner Art und Weise und sie beschreibt auch äußerst präzise, wie geübt werden soll, aber man sollte schon Erfahrung mitbringen.

 

Als Quelle für Yogalehrer ist es allerdings TOP!

Sage ich. Darin enthalten sind wirklich schöne Sequenzen, die für mich sinnvoll zusammengestellt sind, die man außerdem wunderbar anpassen kann.

 

Ich finde außerdem liebevoll gestaltete Texte, die mich sehr inspiriert haben!

Ich mag das Buch. Es hat für mich etwas schlichtes und doch sehr tief gehendes…

Die von manchen Rezensoren bemängelten schwarz-weiß Fotos finde ich völlig ok und ausreichend. Schließlich kenne ich die Übungen.

 

Wie gesagt, ich würde dieses Buch niemanden empfehlen, der Yoga lernen will. Aber für Yogalehrer, die den Fokus in ihrem Unterricht auf Achtsamkeit, Koordination von Bewegung und Atem und sanftes Üben legen, für die ist es eine glasklare Empfehlung.

Denn man kann die im Buch beschriebenen Flows sehr gut auch mit Anfängern üben, wenn auch nicht gleich in der ersten Stunde.

Vor allem aber als Einstieg in Vinyasa oder als sanftes Vinyasa, toll.

 

Und dann kann man die körperliche Praxis sehr schön mit weiteren Themen verbinden, Geschichten erzählen und die Phantasie spielen lassen.

Mein Highlight: Der Spaziergang durch den Yogagarten. 🙂

Daraus habe ich einen ganzen Kurs gemacht…!

Was kann das Buch:

„Flow Yoga“ bietet 18 Flow Sequenzen, incl. Sonnengruß mit genauen Anleitungen zum Üben. Die Flows sind

  • leicht in die Yogastunde zu integrieren,
  • für Yogalehrer sofort verständlich dargestellt,
  • individuell anpassbar an Kurse und Gruppen,
  • spielerisch, sie geben Raum für mehr als „Hatha“, die Anstregung 😉
  • auch ein bisschen wie tanzen.

 

Meine Teilnehmer fanden diese Stunden übrigens sehr “leicht”, sie fanden einen leichteren Zugang zu den Übungen, zu den Asanas, die zwischendurch gehalten wurden und kamen leichter in die Asanas. Das Zusammenspiel von Atem und Bewegung war für jeden deutlich erkennbar und jeder fand den Mut, noch individueller zu üben. Eben im eigenen Rhythmus. Und das brachte uns ein Stückchen weiter in die “Meditation in Bewegung”.

 

Auch wenn du denkst, dass das doch eh jeder, der Yoga übt, weiß, dass so und so geatmet wird und dass sich dann so und so bewegt wird – Technik eben…. Basiswissen. Vergiss bitte nicht, dass unsere Teilnehmer sich nicht tagein tagaus mit diesen Dingen beschäftigen (ja, sie atmen und sie bewegen sich). Aber sie vergessen die Worte der Yogalehrerin, sie vergessen viele kleine Details weil sie in der Regel nur einmal pro Woche zum Yoga kommen. Alle “Yoga-Technik” ist nicht so im Bewusstsein unserer Teilnehmer wie es in unserem Bewusstsein ist!

Also: EINFACH üben,  Basics üben, das ist simpel und effektiv!! Und übrigens nicht langweilig…

 

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