ein ganzes Jahr

Kursinhalte für ein ganzes Jahr

 

 

 

 

Wie du Kursinhalte für ein ganzes Jahr bekommst.

In diesem Artikel teile ich mit dir wie ich meine Kursinhalte für ein Jahr erstelle und zwar in einer ziemlich kurzen Zeit.

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Kurs – Inhalte für ein ganzes Jahr

Tja, weil ich schnell gemerkt habe, dass je organisierter ich werde in meinem Beruf, desto besser komme ich voran, desto freier ist mein Kopf und desto entspannter bin ich letztendlich. Außerdem habe ich viel mehr Zeit für meine Familie und einfach mehr Zeit um kreativ zu sein und mir alles möglichen neue auszudenken.

Also dann, reden wir mal darüber wie du die Inhalte für ein ganzes Jahr hinkriegst.

 

Zuerst brauchst du natürlich mehrere Themen:

Frage deine Teilnehmer oder brainstorme selber einige interessante Überbegriffe für deinen Unterricht.

Ich habe immer ein paar Interessengebiete, ein paar Dinge, die mich selber zu Zeit beschäftigen. In die ich gerade selber tiefer eintauchen möchte.

Und dann frage ich auch hin und wieder meine Teilnehmer.

Tipp: Frage zuerst deine längsten und fortgeschrittensten Teilnehmer. Wieso?

Aus meiner Erfahrung ist es so, daß Anfänger eher nicht wissen was sie wollen oder sich nicht so trauen oder es ihnen eh egal ist, weil sie eben noch nicht viel Ahnung haben, welche Möglichkeiten es gibt.

Erfahrenere Teilnehmer wissen schon eher, was sie wollen!

Und jetzt, wo du ca. 2-6 Stichworte/Themen hast – was machst du damit?

Ich nehme mir an der Stelle meinen Jahresplanner und mache mir eine Übersicht darüber, wieviele Kurse ich über das Jahr gebe (z.B.3-4) und in wievielen Wochen.  Pro Woche schreibe ich eine Yogastunde und die unterrichte ich in allen Kursen, gegebenenfalls etwas abgewandelt, je nach dem. Ausnahme sind Anfängerkurse. Lassen wir diese einmal beiseite, dafür habe ich einen extra Anfängerkurs parat (und du sicher auch).

Wenn dieser Anfängerkurs absolviert ist, dann unterrichte ich hier auch die “normale” Stunde, entsprechend etwas modifiziert.

Ich komme nicht jedesmal mit was neuem um die Ecke!

Ich nehme mir meine kleine Liste und stelle die Themen so zusammen, wei es für mich passt. Dann verteile ich diese auf die Kurse, z.B. drei Kurse zu je 10 Abenden.

Jetzt kommt die Recherche.

Ich lege mir alles was ich zum Thema habe zurecht, Bücher, Videos, alte Stunden usw. Material halt. Und auch schöne Texte. Dann stelle ich die Übungen zusammen. Die erste Stunde eines Kurses ist immer eine Einführung in das Thema mit etwas Theorie:

wie wird geübt, warum wird so geübt, Namen und Bezeichnungen, Sinn und Ziel, Fokus und Herausforderung etc.

Auch wenn es für dich nur ein kleines Nebenthema ist , ist es für deine Teilnehmer oft neu und sie wissen (noch) nichts darüber.

Frage sie auch nach Erfahrung und beziehe sie ein. Dann baue das Thema auf. Verteile die Übungen über die dir zur Verfügung stehende Zeit und baue alles ein, was du gerne machen willst und wiederhole die elementarsten Übungen.

Das sind anfangs ein paar Stunden Arbeit, je öfter du das machst desto schneller fluppt es.

Die fertigen Stundenbilder und Texte hefte ich in einen Ordner. Jeden Montag nehme ich mir dasjenige Material für die Woche und stecke es in meinen Korb.

Ich brauche mir ab dann keine Gedanken mehr zu machen, was ich mit meinen Teilnehmern üben soll weil ich weiß, ich habe alles vorbereitet, es ist ein Konzept und hat für mich und meine Teilnehmer einen roten Faden und ein Lernziel. Die letzte Kursstunde darf auch eine Feedbackrunde (kurz) beinhalten, damit du eine Ahnung bekommst, wie deine Teilnehmer zurecht kommen. Was mache ich noch damit?

Um das meiste rauszuholen aus meiner Arbeit, stelle ich eine Einführung und ein “Best Of” dieses Kurses zu einem dreistündigen Workshop zusammen, den ich anbieten kann. Wahlweise für Yogaschüler oder als Teacher-Training. die Stundenbilder behalte ich für später. Verdirbt ja nicht. Bist du auch online unterwegs? Dann kannst du die Inhalte auchin ein online Angebot bringen. In einem Newsletter bewerben uvm.

 

1 Kommentar zu „Kursinhalte für ein ganzes Jahr“

  1. Hallo Andrea,
    sehr gute Vorgehensweise. Ich gehöre auch zu den Yogalehrern, die alles gerne vorher planen, damit dann der Kopf frei sein kann. Ich habe auch immer eine Stundenvorbereitung, zwar nicht über 10 Wochen, aber jede Stunde habe ich in der „Konserve“. Es ist zwar oft so, dass ich spontan, was ganz anderes mache, aber es ist mir so, wie früher in der Schule, wenn man mit dem richtigen gut gemachten Fuschzettel in der Tasche bei der Klassenarbeit saß, brauchte man ihn nicht mehr.
    Ich habe auch schon mal meine Schüler gefragt, was sie gerne wollen, aber es ist wirklich so, dass die Anfänger nicht wissen, was sie wollen und nur die, die schon länger dabei sind sich äußern können.
    Ich glaube aber deine Vorgehensweise, kann für viele sehr hilfreich sein.

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