Vorbereitung

Wie bereitest du dich vor? Tipps gegen die Unsicherheit

Egal, ob deine eigenen Kurse, Workshops oder in Vertretung für einen Kollegen oder eine Kollegin. Wenn du vor einer neuen Gruppe stehst (sitzt), dann möchtest du vermutlich möglichst professionell rüberkommen. Du bist unsicher?

Hier kommen ein paar hilfreiche Tipps für dich:

Bereite dich vor. Plane deinen Unterricht, auch wenn es nur eine einzelne Yogastunde ist. Es ist völlig okay und ich rate es dir, ein Stundenbild zu schreiben und dabei zu haben. Manche Lehrer benutzen ein Notebook, das ist zwar nicht so mein Ding, aber solange es nicht als störend empfunden wird, und du die Schriftgröße angepasst hast, kein Problem. Wenn du eine Lesebrille brauchst, dann schreibe deine Stunden so auf, dass du sie auch ohne Brille lesen kannst.

Finde einen Namen. Für eine Vertretungsstunde wird das nicht notwendig sein, aber ansonsten schon. Denn deine Teilnehmer wollen sich etwas vorstellen können. Und „sanftes Yoga“ ist etwas anderes als „forderdes Yoga für geübte“ oder „Power-Yoga“.

Safety first. Die Sicherheit deiner Schüler ist dein oberstes Gebot! Plane lieber etwas vorsichtiger. Besonders, wenn du die Teilnehmer noch nicht kennst. Zu aller erst übe einfach. Spar dir die komplexen Haltungen und Pranayamas für später auf.

Zeige was du kannst. Die Übungen, die du am besten kannst, weil du sie schon oft ausgeführt (und angeleitet) hast, bringst du garantiert auch mit der größten Selbstsicherheit und detailiert rüber.

Entspannung einplanen. Lass die Teilnehmer entspannen. Auch zwischendurch. Das gibt dir Gelegenheit, die Energie der Gruppe zu spüren und deine Leute in Ruhe zu beobachten.

 

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Im Yogaraum:

Komm früher. Eine halbe Stunde minimum solltest du vor deinen Teilnehmern da sein. Du repräsentierst deinen Unterricht und auch das Studio/ die Yogaschule. Also schaue, dass der Raum fertig vorbereitet ist, der Boden und die Toiletten sauber, der Tee gekocht, Wasser bereitgestellt und was du sonst noch brauchst parat ist.

Wärme dich auf. Ein paar sanfte Aufwärmübungen sind nie verkehrt, vor allem, wenn die Stunde sportlich werden soll. Denke daran, dass du nicht immer richtig atmest, wenn du die Übung vormachst und gleichzeitig sprichst!

Angemessene Kleidung. In manchen Schulen gibt es einen Dresscode. Ansonsten gilt auch hier: es geht nicht darum, die/der schönste im Raum zu sein und bis zum Bauchnabel schauen können…. muss nicht sein. Achte auf frische und saubere Kleidung.

Stelle dich vor. Begrüße die Teilnehmer und stelle dich vor. Wenn du einen Kollegen vertrittst, dann will man vielleicht von dir wissen warum. Kläre in dem Fall vorher mit dem Kollegen ab, was du antwortest, denn manchmal sind es private Gründe, die erstmal nicht jeder wissen muss.

Sei zurückhaltend. Rede nicht zuviel über dich selber und was du so den ganzen Tag machst. Verschiebe philosophische Ausführungen auf später.

Kein Aua. Auch wenn die das schon wissen, sage den Teilnehmern, dass sie auf sich selber achten sollen und die Haltungen verlassen, die sich nicht gut anfühlen.

 

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Nach der Yogastunde:

Verabschiede deine Teilnehmer. Bleibe noch im Raum für Fragen.

Räum auf. Kerzen aus, Licht aus, Player aus, checke nochmal alles, auch die Toiletten. Hinterlasse den Raum mindestens genauso sauber für den nächsten Yogalehrer, wie du ihn vorgefunden hast!

 

Sei dankbar! Du hast es geschafft – freue dich !!

 

 

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