Erster Teilnehmer

Wie findest Du Deinen ersten Teilnehmer?

Wie findest du deinen ersten Teilnehmer?

 

Eine oft gestellte Frage!

Wie findet man die Menschen, die sich für einen Yogakurs interessieren? Oder einen Yoga Workshop. Oder für irgendeines Deiner Yoga-Angebote.

 

Wenn Du für eine Yogaschule arbeitest, oder ein Studio, eine Organisation, dann brauchst Du Dir normalerweise darüber wenig Gedanken zu machen. Denn eine etablierte Yogaschule hat genug Zulauf um ihre Kurse voll zu bekommen.

Was aber, wenn Du es auf eigene Faust versuchst?

 

Hier kannst Du einiges tun!

 

Standard ist: die Mund-zu-Mund-Propaganda. (Sogar Gold-Standard!)

Ich denke, das wird auch so bleiben. Wenn Deine Teilnehmer von Dir begeistert sind, dann empfehlen sie Dich weiter und bringen ihre Freunde mit. Die allermeisten meiner Teilnehmer kamen auf Empfehlung!

 

Ha! Und schon sind wir mittendrin im Thema.

Wenn Du willst, daß Menschen von Dir sprechen und von Deinem Angebot, dann muss dieses Angebot SUPER sein. 🙂

Logisch, oder?

 

Mit Super-Angebot meine ich NICHT: Billig-Angebot!!

Ich meine: einen großartigen Unterricht.

Darüber habe ich schon in dem Artikel Die ersten Schritte nach der Prüfung geschrieben: Erfahrung ist das A und O.

 

Weil, wenn Du aus Erfahrung weißt, was Deine Teilnehmer wollen und brauchen, dann kannst Du Deinen Unterricht entsprechend gestalten. Wenn Deine Teilnehmer das Gefühl bekommen, Du weißt wovon Du sprichst, wenn Du ihnen effektiv dabei hilfst, Fortschritte zu machen, dann bleiben sie nicht nur bei Dir sondern bringen oft noch neue Leute mit.

 

DAS HEISST ALSO: Deine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß Dein Unterricht super ist. Am Anfang wird das nicht der Fall sein, aber von mal zu mal wird es besser werden!

 

Schritt 1: Ich schlage vor, beginne mit einem neuen Anfänger Kurs. Besser noch, ein Anfänger Kurs für eine spezifische Yoga – Form. Bei Anfängern kannst Du relativ sicher sein daß sie weniger vom Thema wissen als Du und auf jeden Fall von Dir etwas lernen. Außerdem sind Yoga – Anfänger die größte Gruppe in der Bevölkerung, nicht wahr?!

Aus meiner Erfahrung bekommt man einen Yoga Anfänger Kurs relativ leicht zusammen.

 

Schritt 2: Du gibst Dein bestes für die Teilnehmer.

Schritt 3: Du sammelst wichtige Erfahrungen.

Schritt 4: Die Teilnehmer wollen mit Dir weitermachen.

Schritt 5: Sie bringen neue Leute mit.

Schritt 6: Du wirst besser und besser. So läuft´s.

 

Was nicht läuft: Es reicht nicht, das Zertifikat hoch zu halten und zu erwarten, daß Leute Dir die Bude einrennen. Coole Bilder auf Facebook, Instagram und Co. sagen nichts über Deinen Unterricht aus. (Höchstens über Deinen Klamottengeschmack, über Deine Art Dich selber darzustellen). Die Tatsache, daß Du fortgeschrittene Asanas vormachen kannst, sagt nichts darüber, ob Du auch in der Lage bist, anderen ein Gefühl der Einheit zu vermitteln…. oder: anderen zu zeigen, wie man den Geist zur Ruhe bringt.

DAS ist doch Yoga, oder?

 

Gut, möglicherweise braucht es mehr als nur einen Anfänger Kurs. Vielleicht zwei oder drei.

Wo kommen die Teilnehmer her?

A: Familie und Freundeskreis.

B: Überhang von anderen Yogalehrern.

C: Orte, wo typisches Klientel sich aufhält

D: sonstige Orte

 

Zu A: Das ist das einfachste. Lade Familienmitglieder und Freunde/Bekannte ein, in Deinen ersten Kurs zu kommen. Sei nicht geknickt, wenn jemand nein sagt. Der Grund dafür ist normalerweise nicht persönlich!

 

Zu B: Die anderen Yogalehrer aus Deiner Nähe, besonders diejenigen, die schon länger unterrichten, haben häufig ihre Kurse und Angebote voll. Oder Anfragen von Leuten, die vielleicht nicht so gut zu ihnen passen. Sie sind oft froh, wenn sie diesen Interessenten eine Alternative bieten können. Lade befreundete Kollegen auch zu einer Deiner Kursstunden ein, damit sie sich ein Bild von Dir machen können und Dich mit gutem Gewissen weiterempfehlen können.

 

Zu C: Wenn Du Flyer oder ein Plakat erstellst, dann platziere dieses nicht irgendwo. Es gibt bestimmte Orte, wo überproportional viele Yoga-Interessierte rumhängen. Zum Beispiel im örtlichen Bioladen.

 

Zu D: Wenn Du eine spezielle Gruppe von Menschen ansprechen willst, dann lege Deine Werbung dort aus, wo diese Menschen sind: Massagepraxen, Arztpraxen, Frauenarztpraxen (denk an Schwangeren Yoga!), Orthopäden, Sportvereine vielleicht. Egal wo, FRAGE immer zuerst den Inhaber, Arzt oder Verantwortlichen bevor Du Werbung machst!! Immer!

Noch besser: Sprich mit dem Arzt über Dein Angebot, erzähle, was genau Du im Kurs oder Workshop machst und warum das so hilfreich für Menschen XYZ ist.

Physiotherapeuten empfehlen oft Yoga! Manche bieten es selber an. Aber nicht alle. Willst Du, daß sie Dich empfehlen? Dann hin mit Dir!! Und nimm ein paar Flyer mit…..

(Es reicht hier wiederum nicht, eine Email zu schicken. Erscheine persönlich in der jeweiligen Praxis und lade zu einer Kostprobe ein. Persönliche Beziehungen sind Gold wert!)

 

So, nun hast Du einige Vorschläge – schreite zur Tat!

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